Bernhard Spörl ist der neue 1. Vorsitzende
Die zehn Jahre andauernde Zeit ohne einen ersten Vorsitzenden ist zu Ende! Bernhard Spörl, der, während seiner langjährigen Mitgliedschaft, mehrere Posten innehatte, wurde von der Versammlung einstimmig zum neuen ersten Vorsitzenden gewählt. Mit der Übernahme dieses verantwortungsvollen Amtes stellte Spörl seine Überzeugung unter Beweis, nur gemeinsam können die bevorstehenden Herausforderungen bewältigt werden. Die Erleichterung und Freude waren bei den Mitgliedern und seinen Vorstandskollegen unverkennbar!
Zu Beginn hatte der Vorstand Finanzen, Siegfried Bach, den Part des 1.Vorsitzenden als Versammlungsleiter übernommen, die Versammlung eröffnet und die 54 anwesenden Mitglieder, darunter mehrere Ehrenmitglieder, begrüßt.
Nach einer Gedenkzeit für die in den letzten 12 Monaten verstorbenen Mitglieder ließ Bach die vielen Ereignisse des abgelaufenen Vereinsjahrs Revue passieren. Besonders hervorzuheben sind die Feierlichkeiten zum 125-jährigen Jubiläum, die weit über die Grenzen von Rheinstetten hinaus große Beachtung fanden. Solch tolle, abwechslungsreiche Festivitäten über mehrere Tage zu veranstalten, war nur möglich, weil sich so viele Helferinnen und Helfern aus allen Abteilungen eingebracht haben! Neben dieser und den anderen traditionellen Veranstaltungen halten die sieben Abteilungen mit knapp 40 Übungsleiterinnen und Übungsleiter ein breit gefächertes Sportangebot aufrecht. Über 900 Mitglieder treiben Sport beim TV Mörsch, weitere Personen nehmen die vielen Kursangebote in Anspruch.
In seiner Eigenschaft als Vorstand Technik berichtete der 2. Vorsitzende Frank Huber über die vielen Instandhaltungsmaßnahmen und Anschaffungen von Gerätschaften die angefallen waren. Er bedankte sich bei der Arbeitsgruppe, ohne deren Einsätze der Verein viel höhere Kosten hätte sowie bei seinen Vorstandkollegen, dem Verwaltungsrat, den Damen der Geschäftsstelle und Buchhaltung, sowie bei allen die sich im abgelaufenen Jahr für den Verein eingebracht haben.
Vorstand Controlling Uwe Stichnoth stellte anhand von Grafiken den Verlauf von diversen Verbrauchswerten und Kosten dar und betonte wie wichtig die Überwachung dieser Werte seien, um Abweichungen zu erkennen und damit Kosten zu begrenzen.
Mit seinem Finanzbericht zeigte Siegfried Bach, dass die Verantwortlichen im vergangenen Jahr wieder gut gewirtschaftet haben wodurch der vollständige Abbau der Verbindlichkeiten möglich war. Passend dazu bestätigte Bernhard Spörl in seiner letzten Amtshandlung als Revisor, dass die durchgeführten Kassenprüfungen eine einwandfreie Buchführung festgestellt und sich keine Beanstandungen ergeben hätten. Seiner Empfehlung, die Vorstandschaft zu entlasten folgte die Versammlung mehrheitlich. Siegfried Bach bedankte sich bei der Revision für die gute Zusammenarbeit und bei der Versammlung für das Vertrauen. Als nächstes stellte er den neuen Haushaltsplan vor, der auch einstimmig verabschiedet wurde.
Neben der der Wahl des 1. Vorsitzenden, siehe oben, standen weitere Wahlen an. Frank Huber (2. Vorsitzender) und Uschi Huber (Protokollführerin) wurden, wie auch die Revisoren Annette Schwind und Harald Schuppiser in ihren Ämtern bestätigt. Als dritter Revisor konnte Tilo Lorch gewonnen werden. Die Versammlung bedankte sich bei den Gewählten mit viel Beifall. Es ist zwar sehr enttäuschend, dass einige Ämter weiter unbesetzt bleiben aber der Vorstand verspricht sich künftig viel Unterstützung durch das neu formierte Strategieteam. Digitalisierung, neue Satzung und Mitglieder-Akquise sind laut Sprecherin Kerstin Kohlbeck nur einige der Ziele der Gruppe, in der Mitglieder von mehreren Abteilungen vertreten sind. Die Instandhaltung von Gebäuden ist bekanntlich schon durch die Gesetzgebung im Energiebereich ein sehr kompliziertes und teures Unterfangen. Bernhard Spörl, Frank Huber und Siegfried Bach gaben einen umfassenden Überblick über die anstehenden Sanierungsmaßnahmen des TV Mörsch und welche Optionen offen sind. Es folgte eine sehr leidenschaftliche Diskussion mit sehr unterschiedlichen Ansichten, bei der offensichtlich wurde, welche wichtige Rolle der Verein im Leben der Mitglieder spielt. Zum versöhnlichen Schluss war aber allen auch klar – diese Mitglieder sind bereit Großes zu leisten und ein Blick in die Vergangenheit gibt Grund, optimistisch in die Zukunft zu schauen.












